Village-Hopping – eine neue Art, zu reisen

Man kennt aus Griechenland, von den Malediven und anderen maritimen Regionen bereits den Begriff des Island-Hopping, des Inselspringens, bei dem man auf einer Insel nur ein oder zwei Nächte verbringt und dann zur nächsten weiterzieht. Jetzt gibt es diesen Trend auch für Dörfer. Der Vorteil: es ist günstiger und man kann Land und Leute besonders gut kennenlernen.

Die Schweiz bietet sich geradezu hervorragend dafür an, denn zum einen mangelt es nicht an Dörfern, zum anderen sind diese in der Regel durch traumhafte Landschaften miteinander verbunden.

Zu Fuß

Wer gerne wandert, der wird es ohnehin bereits gewohnt sein, jede Nacht in einer anderen Herberge zu übernachten. Beim Dorfspringen werden aber das Wandern und das Kennenlernen des Dorfes miteinander verbunden und idealerweise kommt man auch mit den Menschen dort in Kontakt.

Per Fahrrad

Wer mit dem Rad in der Schweiz unterwegs ist, wird vor allem eine größere Reichweite haben, was die Auswahl der Dörfer angeht. Man sollte aber daran denken, dass gerade in den Bergen das Wetter sich schnell verändern kann und entsprechend Zeit einplanen, das Dorf rechtzeitig zu erreichen.

Mit dem Auto oder Motorrad

Noch mehr Auswahl hat man, wenn man motorisiert unterwegs ist, übrigens auch zunehme mit einem elektrisch angetriebenen Auto, weil die Zahl der Ladestationen dramatisch zunimmt. Im Dorf selbst wird man aber wohl noch eine kleine Einführung geben müssen, wenn man mit dem Kabel in der Hand dasteht.

Beim Village-Hopping sollte man sich vorher vor allem erkundigen, ob es dort Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Natürlich kann man ein Schweizer Dorf auch tagsüber besuchen, aber irgendwo wird man übernachten müssen, Manchmal machen die Einheimischen aber auch ein Bett in einer Stube frei, die für Gäste gedacht ist, oder man kann, ganz romantisch, in der Scheune übernachten. Bei dieser Art zu reisen geht es vor allem um die Erfahrungen, die man auf der Reise macht.

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